Presse

Die Linke im Kreis Esslingen formiert sich neu

16. November 2015  Parteien, Positionen, Presse

Die Linke im Kreis Esslingen formiert sich neu
Auf der Jahreshauptversammlung der Linken Kreis Esslingen wurden der Kreisvorstand und die
Delegierten für den Landesparteitag neu gewählt.

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Solidarität mit Flüchtlingen

30. September 2015  Positionen, Presse

Solidarität mit Flüchtlingen
In Deutschland muss verhindert werden, das Menschen gegeneinander ausgespielt werden. Flüchtlinge werden benutzt, um Sozialdumping zu betreiben. Die Industrie fragt nach speziellen Beschäftigungskonditionen für Flüchtlinge an, so sollen sie unter dem Mindestlohn beschäftigt werden können. Das bedeutet auch einen Angriff auf die Gewerkschaften. Daher ist die Solidarität mit den Flüchtlingen um so wichtiger: gemeinsam muss für den Erhalt langwierig errungener Standards gekämpft werden, gegen die Ausbeutung, im Interesse Aller. Sich gemeinsam zu organisieren ist wichtig.

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Die Fluchtursache Krieg

30. September 2015  Aktionen, Presse

Die Fluchtursache Krieg

Bei der politischen Matinee der Kirchheimer Linken referierte die Hochschuldozentin und Vorstandsmitglied der Europäischen Linken Claudia Haydt im voll besetzten Raum über die Hauptfluchtursache: den Krieg.
Sie stellte zunächst klar, dass die Selbsteinschätzung der Deutschen über ihre offenherzige Hilfsbereitschaft den Flüchtenden gegenüber, im europäischen Ausland so nicht geteilt wird. Das Image bleibt vielmehr nachhaltig durch die deutsche Krisenpolitik beschädigt.

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Leserbrief zum Weltkindertag

30. September 2015  Presse

Fast punktgenau zum Weltkindertrag (20.09.2015) berichtet die NtZ vom Streit der Arbeitgeber und Gewerkschafter über die Einführung des Faches „Wirtschaft“ in den Schulunterricht. Kein Thema für jüngere und ältere „Kinder“? Mitnichten! Schließlich sind unsere Kinder die Staatsbürger und „Wirtschaftssubjekte“von morgen. Auch in der Schule muss Raum sein für die Fächer, in denen die Schüler-/innen die Aktivitäten und Interessen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern kennenlernen. Sie müssen in der Lage sein, Kontra zu geben wenn ihnen jemand demonstrierende Arbeitnehmer als randalierende „Prolls“ verkaufen will. Genauso müssen sie dagegen halten können, wenn Arbeitgeber als „dolce vita“ Kasper dargestellt werden, die das Geld, das sie nicht ihren Arbeitern und Ange-stellten bezahlen, mit Strandschönheiten in St. Tropez verjuxen. Den Schüler-/innen muß mit aller Deutlichkeit gesagt werden, dass die Zahl unsicherer Arbeitsplätze in den letzten Jahren spürbar ansteigt. Leiharbeit und befristete Arbeitsverträge sind schon fast die Regel für die Menschen, die hierzulande in abhängiger Stellung tätig sind. Können da junge Menschen ihr Leben planen? Die Schüler-/Innen müssen durch den Schulunterricht in die Lage versetzt werden, die Frage „wem nützt’s „zu stellen. Die Arbeitgeber sollen ruhig im Schulunterricht auftreten. Die Schülerinnen sollen erleben, wenn ein Arbeitgeber (oft mit der Träne im Knopfloch) die Folgen der Flexibilisierung, Globalisierung und Digi-talisierung der Arbeitswelt,beklagt! Erreichbarkeit und Kommunikationsmanagement werden besonders im Vordergrund gerückt. Die hierfür entstandenen Kosten sollen durch“Einsparung vom Personalkosten“ aufgefangen werden – also runter mit den Löh-nen!. Der Weg dahin ist für Arbeitgeber vergleichsweise einfach: Eine neue Tochterfirma wird gegründet und die Beschäftigten bekommen die Wahl: Arbeitslosigkeit oder den gleichen Job im neuen Betrieb für weniger Geld und schlechtere Arbeitsbedingungen.

Jochen Findeisen

Die Linke Kirchheim setzt sich gegen Befristete Arbeitsverträge und Leiharbeit ein

30. September 2015  Aktionen, Presse

Die Linke Kirchheim setzt sich gegen Befristete Arbeitsverträge und Leiharbeit ein

Pünktlich zum Schulbeginn verteilte die Ortsgruppe der Linken, zusammen mit dem Landtagswahlkandidaten Heinrich Brinker, vor den Eingängen der Schöllkopfschule und der Max-Eyth-Schule eine kleine Frühstückstüte und Informationsmaterial an die herbei strömenden Schüler.
Ziel dieser Aktion war, auf die stark gestiegene Anzahl der befristeten Arbeitsverhältnisse hinzuweisen, deren Anteil an den Beschäftigungsverhältnissen sich in den letzten Jahren fast verdreifacht hat. Davon sind gerade die jungen Menschen und Berufseinsteiger besonders betroffen. Jeder vierte von ihnen muss mit einer befristeten Arbeitsstelle rechnen und von den jungen Frauen ist jede zweite betroffen. Wie soll da eine Zukunfts- und Lebensplanung möglich sein?
Berufseinsteiger landen auch besonders häufig in Leiharbeit und Werkverträgen. Sie verdienen nach einer DGB-Studie Leiharbeiter gerade mal halb soviel, wie regulär beschäftigte.
Gemeinsam und mit langem Atem können wir Druck auf die Regierung aufbauen, diese Verhältnisse zu ändern. Wie das gelingen kann, zeigt das Beispiel Mindestlohn.