Presse

Wirtschaft 4.0: Sklaven des Digitalen?

31. Mai 2016  Positionen, Presse

 

Leserbrief zu Interview mit Eberhard Veit, Eßlinger Zeitung, 28./29.5.2016
Wirtschaft 4.0: Sklaven des Digitalen?
Das umfang- und informationsreiche Interview kurz zu kommentieren, fällt schwer. Deshalb Konzentration auf Herrn Veit’s Schilderung eines scheinbar erstrebenswerten Arbeitstages im Zeitalter 4.0: morgens zu Hause E-Mails checken, dann in den Stau auf der B10 im autonom fahrenden Auto mit „second home“ Ausstattung, am Arbeitsplatz Dialog mit Kollege Roboter zu den anstehenden Arbeiten, danach Kind um 12 Uhr vom Kindergarten abholen, dabei per Tablet in Störungsfällen mit dem Kollegen (s.o.) kommunizieren, für Nachmittag und Abend noch per Klick die passende (und bezahlte) Arbeitsschicht auswählen. Fazit: erfüllt von morgens bis spät abends im Berufsleben integriert sein.
Na bravo! Was für ein Ideal, das sowieso nur für eine kleine Bevölkerungsgruppe möglich sein dürfte (Achtung: sozioökonomische Spaltung!), will er uns denn hier unterjubeln? Mir graut eher vor solch einem Alltag. Bekommt Herr Veit denn gar nicht mit, dass gerade jüngere Menschen zunehmend merken, dass man ihnen die wachsenden Zwänge zu Selbstoptimierung, Produktivitätssteigerung und Vernetzung als pures Vergnügen andrehen will? Dass er Angela Merkel berät, lässt nicht auf die für Alle dringend nötige und machbare Arbeitszeitverkürzung hoffen. Schade eigentlich. So fahren wir unsere globalen Gesellschaften und den Planeten an die Wand!
Wolfgang Schreiner

 

Die LINKE fordert: Brandstifter in Kirchheim muss zurücktreten!

26. Februar 2016  Positionen, Presse

Die LINKE fordert: Brandstifter in Kirchheim muss zurücktreten!

 

„Treten Sie als Landtagskandidat in Kirchheim zurück, Herr Lenhardt“, fordert Heinrich Brinker, Landtagskandidat der LINKEN in Kirchheim. Ganzen Beitrag lesen »

DIE LINKE hat gute Chancen

19. Februar 2016  Positionen, Presse, Wahlen

Die Umfragen zeigen nach Auffassung der LINKEN ganz klar: DIE LINKE hat gute Chancen, in den Landtag einzuziehen. Das gibt uns einen richtigen Schub für die letzten vier Wochen des Wahlkampfs und es wird weitere Wähler dazu motivieren, diesmal DIE LINKE zu wählen. Wir setzen uns für soziale Gerechtigkeit ein, das heißt konkret: preiswerter Wohnraum, mehr Personal und bessere Bezahlung in Bildung und Pflege, Schluss mit unsicheren Arbeitsverhältnissen wie Leiharbeit und befristete Jobs. DIE LINKE wird im Landtag gebraucht, weil wir Politik machen für Verkäuferinnen und Rentner, für Erzieherinnen und Krankenpfleger, für all die Menschen, die jeden Tag schauen müssen, wie sie über die Runden kommen. Nach der Wahl werden wir im Landtag ein Sofortprogramm gegen Armut und Kinderarmut einbringen, wir werden dafür eintreten, dass die Bildungschancen auch für Arbeit- und Migrantenkinder erhöht werden. Mit einem Satz: Durch DIE LINKE wird die Politik in Baden-Württemberg sozial gerecht.“

Erdogan und sein AKP-Regime

14. Februar 2016  Positionen, Presse

„Die Bundesregierung verschließt ihre Augen vor dem Krieg des türkischen Staates gegen die kurdische Zivilbevölkerung und schweigt zu den Menschenrechtsverletzungen. Damit gibt sie Erdogan freie Hand für seinen Staatsterror“, erklärt Sevim Dagdelen, Sprecherin für internationale Beziehungen der Fraktion DIE LINKE. Die stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Türkischen Parlamentariergruppe weiter: Ganzen Beitrag lesen »

Keine Flickschusterei!

14. Februar 2016  Positionen, Presse

Keine Flickschusterei!

Nachhaltige Lösungen und Perspektiven für alle Arbeitslosen und Arbeitssuchenden sind gefragt statt Flickschusterei durch kurzfristige Aufstockungen des Haushaltsansatzes. Nicht kleckern, sondern klotzen ist angesagt, um die großen Herausforderungen zu meistern. Deshalb bleibt auch mit einer halben Milliarde mehr im Jahr zur Integration von Flüchtlingen die Decke viel zu kurz“, erklärt Sevim Dagdelen, Beauftragte für Migration und Integration der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der Forderung von Bundesarbeitsministerin Nahles nach mehr Geld für die Integration von Flüchtlingen. Dagdelen weiter: Ganzen Beitrag lesen »