Wahlen

Heinrich Brinker, Landtagskandidat der Kirchheimer Linken

26. Februar 2016  Positionen, Wahlen

Heinrich Brinker, Landtagskandidat der Kirchheimer Linken

Schon durch seine Herkunft, aufgewachsen auf einem kleinen Bauernhof in Niedersachsen, ziemlich in der Mitte zwischen 6 Brüdern und einer Schwester, bringt Heinrich Brinker seine außergewöhnliche soziale Prägung mit. Für ihn ist die soziale Gerechtigkeit die Basis für eine demokratische Gesellschaft. Ganzen Beitrag lesen »

DIE LINKE hat gute Chancen

19. Februar 2016  Positionen, Presse, Wahlen

Die Umfragen zeigen nach Auffassung der LINKEN ganz klar: DIE LINKE hat gute Chancen, in den Landtag einzuziehen. Das gibt uns einen richtigen Schub für die letzten vier Wochen des Wahlkampfs und es wird weitere Wähler dazu motivieren, diesmal DIE LINKE zu wählen. Wir setzen uns für soziale Gerechtigkeit ein, das heißt konkret: preiswerter Wohnraum, mehr Personal und bessere Bezahlung in Bildung und Pflege, Schluss mit unsicheren Arbeitsverhältnissen wie Leiharbeit und befristete Jobs. DIE LINKE wird im Landtag gebraucht, weil wir Politik machen für Verkäuferinnen und Rentner, für Erzieherinnen und Krankenpfleger, für all die Menschen, die jeden Tag schauen müssen, wie sie über die Runden kommen. Nach der Wahl werden wir im Landtag ein Sofortprogramm gegen Armut und Kinderarmut einbringen, wir werden dafür eintreten, dass die Bildungschancen auch für Arbeit- und Migrantenkinder erhöht werden. Mit einem Satz: Durch DIE LINKE wird die Politik in Baden-Württemberg sozial gerecht.“

Wahlprogramm Landtagswahl 2016

14. Februar 2016  Positionen, Wahlen

Wahlprogramm_Die Linke_Landtagswahl 2016

Unsere Kandidaten für die Landtagswahl

05. Januar 2016  Aktionen, Positionen, Wahlen

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Wahlkreis Kirchheim, Heinrich Brinker

 

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Wahlkreis: 8, Kirchheim
Name: Heinrich Brinker
Geburtsdatum: 21.05.1957 in Sögel, Niedersachsen
Familienstand: Geschieden, zwei erwachsene Söhne
Ausbildung: 1985 2. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien in Niedersachsen, aber seit 1987 im IT Bereich Automotive tätig. Aktuell bin ich als Abteilungsleiter im Bereich Service Management für Geschäftskunden in einem deutschen Telekom Konzern tätig.
Beruflicher Lebensweg:
Ich bin auf einem kleinen Bauernhof in Niedersachsen aufgewachsen. Aufgrund der Bildungsreform in den 60er Jahren hatte ich das Glück, dass in unserer Samtgemeinde ein Gymnasium eingerichtet wurde und ich das Abitur machen konnte.
Ich habe an der Carl-von-Ossietzky Universität in Oldenburg die einphasige Lehrerausbildung (Modellversuch: duales Lehrerstudium) zum Gymnasiallehrer für Geschichte und Arbeitslehre/Technik abgeschlossen.
Leider wurden zu diesem Zeitpunkt keine Lehrer für diese Fächer eingestellt.

Daraufhin habe ich mich in einer weiteren Ausbildung zum EDV Organisator weitergebildet. Diese Kenntnisse wurde in den Betrieben nachgefragt, und so konnte ich 1987 meine Kariere im Rechenzentrum im Daimler Werk Bremen beginnen.
Als Service Manager arbeitete ich zunächst in Norddeutschland dann in Stuttgart und schließlich international.
All diese Aufgaben waren mit vielen Reisen verbunden.2006 entschloss ich mit meiner Familie von Bremen nach Kirchheim zu ziehen, um die Reisetätigkeit zu reduzieren und mehr Zeit für die Familie zu haben.
Kirchheim ist in den letzten 10 Jahren zu meiner zweiten Heimat geworden. Ich fühle mich mit dieser Stadt verbunden, engagiere mich in mehreren Initiativen und habe mich zum Stadtführer qualifiziert.

Politischer Werdegang.
Kriegsdienstverweigerung
Arbeit in der Fachschaft und Mitglied des Asta der Universität, Mitglied in der Gewerkschaft
Elternarbeit und 10 Jahre Schulelternsprecher
Mitarbeit in Friedensinitiative in Bremen und Kirchheim
1999Eintritt in den PDS aufgrund des Jugoslawien Krieges – Bruch des Völkerrechts
2007 Gründung des Ortsverbandes Die Linke Kirchheim
Aktuelles Engagement und Mitgliedschaften:
Ver.di
Kirchheimer Bündnis gegen S21
Zukunftswerkstadt Kirchheim
Kirchheimer Bündnis gegen TTIP
Mehr Demokratie BaWü
Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club (ADFC)
Rosa Luxemburg Stiftung
Stadtführer Kirchheim unter Teck
Politische Schwerpunkte:
Wohnungspolitik: Seit Jahren wird der soziale Wohnungsbau vernachlässigt. Aufgrund der Flüchtlinge hat sich diese Notsituation verschärft. Neben der Anschlussunterbringung muss der soziale Wohnungsbau massiv gefördert werden.

Bildungspolitik: Chancengleichheit für alle. Da ich von der Bildungsreform profitieren konnte, ist es mir ein besonderes Anliegen, dass Bildungsbarrieren in BaWü abgebaut werden. Die Gemeinschaftsschule ist ein richtiger Schritt hin zu einer Ganztagsschule für alle. Dies heißt aber auch, dass alle Leistungsniveaus in dieser Schule vertreten sein müssen. Eine Gemeinschaftsschule muss aber auch das Abitur ermöglichen, ansonsten werden die starken Schüler weiterhin ins Gymnasium abwandern.
Lernmittelfreiheit heute heißt, dass an den Ganztagsschulen u.a. auch ein Mittagessen kostenlos ist.

Mobilität: Gesellschaftliche Teilhabe setzt Mobilität voraus, deshalb setze ich mich für ÖPNV- Sozialticket für einkommensschwache Menschen ein. Darüber hinaus erfordert die Klimaveränderung eine Verlagerung des motorisierten Individualverkehrs auf den ÖPNV.
Beide Themen sind für mich Beiträge zum dringend notwendigen sozial-ökologischen Umbau unserer Gesellschaft.

 


 

Wahlkreis Nürtingen, Peter Rauscher

01 Peter Rauscher

Konsequent, widerständig, sozial.

Wahlkreisnummer: 9
Wahlkreisname: Nürtingen
Vor- und Nachname: Peter Rauscher
Beruf: Lehre i.R.
Kontaktdaten: P.Rauscher@ntz.de
Tel.: 0176 54407452
https://rauscherpeter.wordpress.com/
Über zwanzig Jahre war ich Stadtrat in Nürtingen, seit zwei Wahlperioden bin ich Mitglied des Kreistages und seit einer Wahlperiode Mitglied der Regionalversammlung. Dieses Engagement weist auf meine kommunalpolitischen Schwerpunkte hin. Es geht mir um das Wohl der Bürgerinnen und Bürger aber auch um mehr Spielräume und umfangreichere Möglichkeiten kommunaler Parlamente und um mehr Bürgerentscheid und Bürgereinfluss. Als ehemaliger Lehrer sind mir Verbesserungen im Bildungssystem wichtig, besonders längeres gemeinsames Lernen, gebührenfreie Kitas und ein gutes und kostenloses Schulessen.
Mitgliedschaften:

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Deutscher Freidenkerverband, Initiator und Mitarbeiter unseres Genossenschaftsladens


 

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Martin Auerbach *13.07.1976 in Backnang wuchs ich in Winnenden auf, nach Beendigung meines Vorpraktikums begann ich 1995 meine Ausbildung zum Jugend – und Heimerzieher beim CJD.
Die beiden ersten Ausbildungsjahre verbrachte ich in Wissen an der Sieg und das dritte Ausbildungsjahr in Moers am Niederrhein.
Anschließend begann mein Zivildienst in Nürtingen, in einem Internat für gehörbehinderte Kinder und Jugendliche. Nach drei Monaten wechselte ich die Stelle und kam so ins schöne Esslingen.
Nach meinem Wehrersatzdienst wurde ich in der diakonischen Jugendhilfeeinrichtung, in der ich den Zivildienst abgeleistet hatte, übernommen und arbeite bis heute dort.
Ich bin ledig und habe keine Kinder, da sich dies bislang nicht ergeben hat. Es war keine bewusste Entscheidung, eher war der Zeitpunkt immer nicht der richtige und so gingen die Jahre ins Land.

Politik interessierte mich eigentlich schon immer. Der Gedanke mich einer Partei anzuschließen, kam allerdings erst relativ spät. Dies ist eine Entwicklung, die ich aus den Erfahrungen heraus, als Mitarbeiterverteter (so heißen die Betriebsräte bei Diakonie und Kirche) und Mitglied der Gewerkschaft mache. Man setzt sich für die Belange der Kolleginnen und Kollegen ein und stellt fest, dass es außerhalb des Betriebes auch starke Bündnispartner braucht. Man engagiert sich bei der Gewerkschaft und stellt fest, dass viele gewerkschafltiche Themen, nur im Schulterschluß mit der Politik zu stemmen sind. Beispielsweise die Einführung des Mindestlohnes. Auch wenn er noch viel zu niedrig ist und die, betroffenen, Kolleginnen und Kollegen in die Altersarmut führt. Politisch sehr geprägt hat mich auch die Auseinandersetzung um Stuttgart 21 und die Ereignisse des sogenannten schwarzen Donnerstag am 30.09.2010 im Schloßpark. Vor allem die schleppende Aufarbeitung dieser Geschehnisse,das Umfallen der etablierten Parteien im Anschluß daran und die Zerfaserung der Projektgegner.

Nach vorne sehend möchte ich mich dafür einsetzen, dass bei der Bevölkerung wieder mehr von ihrem sauer verdienten Geld ankommt, z.B. durch die paritätisdche Übernahme der Kosten für die Krankenversicherung.
Auch die Rentenmodelle a la Riester dienen doch vor allem den Versicherungskonzernen und nicht den Beitragszahlenden.
Kommunal möchte ich mich einsetzen, den Ausverkauf unserer Städte und Gemeinden, Privatisierung genannt, zu stoppen. Daseinsvorsorge und dazu gehören neben Bildungseinrichtungen, Krankenhäusern und Schwimmbädern eben auch die Betriebe der Ver- und Entsorgung, müssen in kommunaler Hand bleiben oder langfristig wieder zurück kommen!
Diese Anliegen sind aber in einer einzelnen Kommune nicht zu stemmen, deshalb muss die LINKE in den Landtag, damit auf allen Ebenen Druck gemacht werden und die Belange der Bevölkerung wieder in den Vordergrund gerückt werden kann.

Im Landtag möchte ich mich für eine gerechtere Steuerpolitik (Vermögenssteuer ab 1000001 € von 5%) einsetzen. Hierdurch kann mehr kommunaler und genopssenschaftlicher Wohnbau getätigt werden. Die Kita gebührenfrei sein und auch die Mittagessen für alle Kinder sowie Schülerinnen und Schüler bezahlt. Wir setzen uns für eine Schule für alle ein, und wollen dort auch Gymnasialklassen verorten, damit die Kinder gemeinsam groß werden können und die Versetzung von Klasse 4 nach 5 nicht weiterhin eine Zäsur darstellt. Wir fordern auch die Rücknahme der Gehaltsabsenkung von 8% für Junglehrer und die Möglichkeit durch Fortbildungen, monetäre Gehaltsverbesserungen zu erlangen.